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Meine Story

Wie ich mich selbst aus schierer Verzweiflung heraus
zu einem Bewerbungsprofi aufgerappelt habe.

Eine nur so logische wie zündende Idee
gab mir den ausschlaggebenden Erfolg!

 

Liebe Bewerberin, lieber Bewerber,

als ich mich in den Jahren 2003 und 2004 ständig vergeblich um einen Job als IT-Administrator oder Programmierer beworben hatte, war mir irgendwann völlig klar geworden, dass die ständigen, frustrierenden Absagen meiner bequem erstellten Standard- und Massenbewerbungen zu schulden sind.

Damals schwamm ich im gleichen Strom mit und lud mir diese und jene kostenlosen Muster und Vorlagen aus dem Internet herunter, die ich dann lediglich mit meinen persönlichen Informationen überschreiben brauchte. Hauptsache, viele Bewerbungen verstreuen, irgend einer wird schon anbeißen – so war ich überzeugt. Dass mir dabei allerdings der wichtigste Erfolgsfaktor, nämlich der Neugierde-Effekt auf meine Person, total durch die Lappen ging, war mir alles andere als bewusst.

Doch irgendwann – und zwar zum Jahresanfang 2005 – ging mir dann endlich auch das berühmte Lichtlein auf und ich ließ mir das Wort „Bewerbung“ mal so richtig durch den Kopf gehen. Be-Werbung! Na klar, es ist WERBUNG! Werbung wie im Fernsehen, Werbung wie an der Hauswand, Werbung wie im Briefkasten oder auch Werbung direkt von meinen Freunden. Und stets und ständig werden dabei die besten Vorzüge eines Produktes oder einer Dienstleistung angepriesen, die die Wünsche eines Käufers erfüllen oder die Sorgen eines Kunden beseitigen wird.

Ja bingo! Logisch! Völlig klar! Warum sollte man dieses simple, goldene Prinzip erfolgreicher Werbung nicht auch auf die eigene Person anwenden? Warum nicht dem Personaler schreiben: Weil ich dies und das gelernt habe, weil ich diese und jene Fähigkeiten und Stärken habe, wirst du daraus für dein Unternehmen diesen Nutzen ziehen und diesen Vorteil erringen.

Also zerriss ich mein Standard-, Muster- und Massenanschreiben in tausend kleine Fetzen und warf sie in den Papierkorb. Dann setzte ich mich an den PC und grübelte zuerst an einer Einleitung, die den Personaler aus dem Schlaf reißen sollte. Dabei löste sich mein „großes Interesse am Stellenangebot“ in Schall und Rauch auf, eben weil dies der Personaler hundertmal im ersten Satz lesen muss und weil es sowieso total logisch ist – und daher total überflüssig. Nein! Mit meiner grundlegend neuen Einleitung wollte ich gleich mit der Tür ins Haus fallen und dem Personaler gleich eine Qualifikation präsentieren, die im Stellenangebot gefordert ist.

Und so vergingen Stunden und Tage, bis ich mit meinem Anschreiben recht zufrieden war, da es nun nicht mehr ein zweiter Lebenslauf war, sondern eine überzeugende Argumentation für die Eignung der anstehenden Aufgaben und Herausforderungen. Wenn das nicht überzeugt, so sagte ich mir, hat der Personalentscheider seinen Job verfehlt.

Und siehe da! Zwei Bewerbungen hatte ich in diesem neuen Stil verschickt und wurde nach etwa einer Woche angerufen. „Können wir am … um … Uhr einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren?“ – „JA, GERN!“ Als erstes stellte der Personalleiter fest, dass meine Bewerbung recht außergewöhnlich sei, außergewöhnlich gut! Und ob ich diese allein geschrieben habe. Ich antwortete ihm, dass ich mir grundlegend neue Gedanken gemacht hatte, weil ich ganze zwei Jahre nur Absagen oder gar keine Antworten auf meine Bewerbungen erhielt. Ich stellte somit fest, dass ich eigentlich nichts mehr zu verlieren und daher mein Bewerbungsschreiben von Grund auf erneuert habe. Und außerdem gab ich dem Personaler und dem Geschäftsführer zu verstehen, dass ich mich mit diesen Formulierungen in jedem Fall von den Muster- und Standardanschreiben differenziere.

Zu Beginn des neuen Monats hatte ich den Job. Laut Haustarifvertrag bekam ich sogar ein monatliches Einstiegsgehalt, das etwa 300 Euro höher war, als mein Wunschgehalt im Anschreiben. Und ein halbes Jahr später, die Probezeit war soeben vorüber, kam ich auf der Weihnachtsfeier mit dem Personalchef ins Gespräch. Zu meiner großen Genugtuung sagte er mir, dass meine Bewerbung den Ausschlag gegeben hatte, obwohl andere Bewerber offenbar mehr spezielle Berufserfahrungen bzw. Qualifikationen hatten. Aber meine kreative und authentische Bewerbung, mit der ich viel Neugierde auf meine Persönlichkeit weckte, war letztlich entscheidend. Denn damit passte ich sehr gut ins Team. Die noch fehlenden Kenntnisse konnte ich mir per „Learning by doing“ schnell aneignen.

Aber eine professionelle Bewerbungshilfe und -beratung war noch längst kein Thema für mich. Das sollte sich aber 2 Jahre später ändern. Ein guter Freund bat mich damals im Herbst 2007, seine eigens erstellte Bewerbung zu beurteilen, an der er mehrere Tage gesessen hatte und die ihm auch sehr wichtig war. Nun, kurz und knapp gesagt, er hatte sich zwar mit seinen Formulierungen recht viel Mühe gegeben, aber die Strategie war die gleiche, wie in jedem Musteranschreiben: eine ausformulierte Wiederholung seines Lebenslaufes. Und genau auf diese „Wunde“ legte ich den Finger, worauf er seine Enttäuschung nicht verbergen konnte. So bot ich ihm meine Hilfe an, für ihn ein Anschreiben zu verfassen.

Nachdem sich mein Freund mit meinem Anschreiben, das sich jetzt so individuell wie möglich auf sein Wunsch-Unternehmen und dessen Stellenangebot bezog, tatsächlich erfolgreich beworben hatte, kamen mir erste Gedanken, diese Strategie und Taktik für ein modernes und überzeugendes Bewerbungsschreiben in einem E-Book zu formulieren und zu veröffentlichen. Doch bevor ich mich an diese schwierige Aufgabe traute, war es wichtig, noch vielerlei Recherchen durchzuführen. So studierte ich viele Hinweise und Anforderungen an Bewerbungen, die große und mittlere Unternehmen recht oft auf ihren Webseiten für Stellenangebote mit hinzufügen. Recht enttäuscht war ich allerdings von zwei Büchern, die es als Bewerbungsratgeber zu Hauf auf dem Markt gibt, von denen ich mir aber wertvolle Erkenntnisse für meine nun reifer werdende 7-Schritte-Strategie erhoffte. Da war wieder der übliche Nonsens drin, bei dem die vielen Musteranschreiben sich auffällig schlecht stets gleichen.

Im Mai 2008 gab ich schließlich meinem inneren Schweinehund einen Ruck und begann mit der Arbeit am 7-Schritte-Erfolgsprogramm für moderne Bewerbungsschreiben. Denn nach einem langen Arbeitstag ist es alles andere als einfach, sich spätabends noch einmal stark zu konzentrieren. Ende August setzte ich schließlich den Punkt hinter den letzten Satz. Aber erst im November schließlich war ich mit der Arbeit fertig, nachdem ich auch noch mit Hilfe eines erfahrenen Lektors vielerlei Textpassagen umformuliert, ergänzt oder gestrichen hatte.

Der anfängliche „Erfolg“ war, wie erwartet, äußerst mäßig. Da ist eben ein weiteres Buch auf dem Markt, von dem wohl das Gleiche zu erwarten ist, wie es in den hunderten anderen Ratgebern der Branche eh schon steht – werden sich die ersten 1000 Besucher meiner Homepage sicher gedacht haben. Doch mit der Zeit bis zum Ende des Jahres 2009 mehrten sich die Verkäufe, und zum Jahresende 2010 konnte ich auf genau 437 verkaufte Exemplare doch ziemlich stolz sein. Denn Qualität spricht sich mit der Zeit auch herum. Und nicht zuletzt sind auch viele Verkäufe auf meine Beiträge in Bewerbungshilfeforen zurückzuführen.

Damit konnte ich mich schließlich auch als ein anerkannter und kompetenter Bewerbungshelfer profilieren. Durch die damit zunehmenden Aufträge zum Erarbeiten von Anschreiben und zu Komplettbetreuungen entschloss ich mich im Juni 2011 zur Selbstständigkeit als Bewerbungsberater und gründete meine eigene kleine Firma. Somit war ich nun bestens gerüstet, meine gesamte Zeit und Kraft dem weiter zunehmenden Kundenkreis zu widmen und ihn mit perfekten Bewerbungen auszustatten sowie noch offene Fragen und Probleme vollumfänglich und verständlich zu beantworten.

Heute blicke ich mit Stolz auf über 1200 (eintausendzweihundert!) Bewerbungen zurück, die mein Ratgeber „Das 7-Schritte-Erfolgsprogramm für moderne Bewerbungsschreiben“ sowie meine unmittelbare Hilfe bei Anschreiben und Komplettbetreuungen meinen Kunden zum Erfolg verhalfen.
Denn nur ihr Erfolg ist auch mein Erfolg.

Und in diesem Sinne wünsche ich auch Ihnen den maximalen Erfolg mit Ihrer Bewerbung.

Herzlichst

Tilo Wendler

(im Juni 2017)

 

One comment

  1. Vielen Dank Herr Wendler für die Unterstützung beim ordnen und organisieren meines Lebenslaufes. Ich bin positiv überrascht und hoffe, dass die Unterlagen gut ankommen.

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